Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs entstand ein Vorschlag für das Gebäude neben dem Opernhaus Zürich, das im Zuge der Neugestaltung abgerissen und ersetzt werden soll.
Mein Modell ist von der japanischen Bezeichnung für das Ansammeln und Stapeln von Büchern inspiriert. Die Architektur übersetzt dieses Prinzip in eine Komposition aus übereinandergeschichteten, unterschiedlich grossen Volumen. Die einzelnen Elemente wirken wie Bücher, die sich stapeln, verschieben und teilweise überlagern.
Dabei steht nicht nur die Form der Bücher im Vordergrund, sondern auch die Atmosphäre, die mit einer Sammlung von Büchern verbunden wird: Wissen, Kultur, Neugier und das Entdecken neuer Inhalte. Diese Idee schien mir besonders passend für einen Ort, der durch das Opernhaus bereits stark kulturell geprägt ist.




